Unsere Route führte uns nach dem Besuch des Monument Valleys auf direktem Wege nach Moab – den Ausgangspunkt für den Arches Nationalpark. Moab ist ein kleines, süßes Städtchen, das viele Outdoor Aktivitäten anbietet. Sehr empfehlenswert ist ein Essen in der Red Cliffs Lodge, selbst wenn man hier nicht übernachtet. Der Ausblick von der Terrasse auf den Colorado River ist einfach atemberaubend und das Essen erstklassig.

Die wohl bekanntesten Archen, zu Deutsch Sandsteinbögen, sind wohl der rote Delicate Arch, der lange, dünne Landscape Arch (im Devils Garden) und der Balanced Rock, den man sogar ohne Wanderung von der Straße aus sehen kann.

Wir hatten einen ganzen Tag im Arches Nationalpark, was rückblickend zu wenig ist. Eine Wanderung haben wir trotzdem geschafft: den Devils Garden Trail. Wir sind nicht den ganzen Trail gegangen, sondern nur einen Teil. Wer ebenfalls wenig Zeit hat, sollte sich im Vorfeld eine bevorzugte Wanderung im Internet aussuchen.

Die Wanderung war mein größtes Highlight dieser Reise. Ich geh im Urlaub und auch zu Hause in Deutschland gerne und oft wandern, aber diese Tour übertraf einfach alles. Es sind keine normalen Wanderwege, sondern es geht teils über steile Felsen und durch schmale Spalte. Manchmal geht es rechts und links von einem weit in die Tiefe. Aber sobald man den ausgewiesenen Schildern folgt, sollte die Tour für geübte kein Problem sein. Wir haben auch Familien mit Kindern auf dem Weg gesehen. Trotzdem gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Gutes Schuhwerk ist ein MUSS.

Früh aufstehen lohnt sich. Nicht nur, weil der Park dann noch nicht allzu voll ist, sondern auch, weil die Lichtverhältnisse am Morgen viel besser sind und die Fotos so noch eindrucksvoller werden. Im Arches Nationalpark kann es im Sommer sehr heiß werden. Daher bitte viel Wasser mitnehmen und Snacks schaden sicher auch nicht.

Der Arches Nationalpark ist wie von einer anderen Welt und wird Ihnen mit Sicherheit für immer im Gedächtnis bleiben.

 

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Lena Wipfler

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